Über diesen Blog

Liebe Naturismus-Interessierte!

Dieser Blog beschäftigt sich damit, ob und ich welcher Weise Naturismus, bzw. Freikörperkultur (FKK), einen Einfluss auf die Gesundheit von Körper und Psyche ausübt. Dabei wird auch untersucht, ob Naturismus historisch, ethisch sowie christlich betrachtet, lediglich als fragwürdiger Ausdruck einer neuzeitlichen Randgruppe, oder aber als soziologisch ursprünglicher und auch gesünderer Lebensstil zu werten ist.
Mein spezielles Anliegen als Blogger ist dabei, aktuelle Studien und Erfahrungen zu diesem Themenkreis allgemein verständlich zu vermitteln. In kurzen Beiträgen sollen dazu zunächst Studienergebnisse aus aller Welt zum Zwecke einer eigenen Meinungsbildung gesammelt dargestellt werden, denn deren Publizierung geschah bis jetzt oft nur in Fachkreisen, oder war in der Datenfülle des Internet für den Laien kaum auffindbar. Diese Ergebnisse können nach meiner Überzeugung für unsere Gesundheit von großem Wert sein, von daher ist es mein Anliegen, sie auch anderen Naturismus-Interessierten zugänglich zu machen. Dieses Anliegen hängt ohne Frage auch stark mit meinen eigenen Erfahrungen zusammen, die den zweiten Schwerpunkt des Blogs bilden:
Schon in recht jungen Jahren war meine Gesundheit stark angegriffen. Nach meiner (späten) Entdeckung des Naturismus stellten sich dann aber erstaunliche Verbesserungen meines Gesamtbefindes ein, was ich erst nach und nach mit meinem neuen Lebensstil in Verbindung brachte – und ich mir nochmals später durch die Entdeckung wissenschaftlicher Studien sowie beruflicher Erfahrungen (s.u.) auch schlüssig erklären konnte. Daher ist dieser Blog neben der fachlich gewünschten Objektivität auch „subjektiv“, denn mein Wunsch ist, dass noch viele Interessierte diese gleichen, heilsamen Erfahrungen machen können!
Über mehrere Jahre habe ich mich nun, ebenso wie einige Freunde und Kollegen (mit therapeutischem, medizinischem und kirchlichem Hintergrund), mit den Inhalten und Auswirkungen des Naturismus – fernab von Vorurteilen durch Pornografie, Sexismus, ebenso wie körperfeindlicher, religiöser Prüderie und Scheinmoral – beschäftigt. Auch ich persönlich habe durch Studium und tägliche Berufspraxis regelmäßig mit diesem Themenkreis zu tun und fühle mich dabei dem christlichen Menschenbild verpflichtet, welches – wie noch aufgezeigt wird – durch einen naturistischen Lebensstil zutiefst respektiert und unterstützt wird.

Euer Louis
Gesundheit- & Naturismus-Team

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10 Gedanken zu “Über diesen Blog

  1. Ich bin zufällig auf die Seite gestoßen und habe mit großem Interesse das Thema „Bauchfett“ gelesen und so mir noch nicht bekannte Fakten und Zusammenhänge kennengelernt. Die Art der Darstellung hat mir sehr gut gefallen. – Vielen Dank für die sehr bedenkenswerten Informationen auch über die anderen Bereiche nackter Lebensart!

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  2. Danke für die guten Informationen! Auch ich liebe es, mit möglichst wenig Bekleidung zu leben. Zwei Fragen hätte ich zu ihren Artikeln: ich bin in den Wechseljahren, dadurch produziert der Körper so gut wie kein Progesteron mehr, das so aber seinen natürlichen Lauf hat. Sollte man es trotzdem zuführen? Zweitens Socken. Obwohl ich viel Barfuß gehe, brauche ich in Winter einfach Socken sonst friere ich, Welche Erfahrung haben sie damit.

    Liebe Grüße Naomi

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    • Liebe Naomi, bitte habe Verständnis, dass wir Dir hier keine therapeutischen Auskünfte geben dürfen; zum Thema Progesteron informiere Dich daher bitte bei einem Arzt Deines Vertrauens. Nach unserer Erfahrung muss bei einem naturistischen Lebensstil aber viel weniger hormonell ’nachgeholfen‘ werden, wie allgemein üblich. Zum Thema Socken: Naturismus hat viel mit einer entspannten Lebenshaltung zu tun, Du musst Dir und Deinem Körper daher nichts beweisen! Wenn Dir also kalt ist, ziehe Dir etwas Warmes drüber, so einfach… 🙂 (Übrigens wirkte bei mir ein kurzer Barfußgang durch den Schnee oder eine kurze kalte Dusche immer wunderbar gegen kalte Füße, was ja längst nicht nur ein Problem für Naturisten darstellt.)

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  3. Danke! Kompliment! Ich bin von den gewissenhaften, umfangreichen Ausarbeitungen samt der vielen Quellenverweise sehr angesprochen und teile die Ergebnisse zu 100%, sowohl aus fachlicher Sicht (Dermatologie), als auch persönlicher Sicht (gläubiger Christ). Als gesamte Familie haben wir mittlerweile seit über 10 Jahren den Naturismus für uns entdeckt und neben sämtlichen gesundheitlichen Aspekten, können wir auch die hier genannten ethisch-moralischen Ergebnisse zum Thema Nacktheit von Herzen bestätigen. Naturismus achtet die Würde des Menschen zutiefst, fördert schon bei Kindern ein gesundes Selbstwertgefühl und bildet damit ein gesundes Gegengewicht zur sexuell-orientierten Reizüberflutung unserer Gesellschaft.

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  4. Mitunter sehr starke Missempfindungen – Ursache hierfür ist eine Polyneuropathie – kann ich durch Kältereize der Haut deutlich abschwächen. Ich kam auf die Idee, mit dem Fahrrad durch ein schönes Landschaftsschutzgebiet zu fahren, natürlich unbekleidet. Es entsteht ein herrliches Gefühl, wenn der ganze Körper dem Fahrtwind ausgesetzt wird und es tut der Seele gut, die Stille der der ersten Morgenstunden zu genießen, die Düfte der Pflanzen zu riechen und die Natur allein für sich zu haben. Trotz der ungewöhnlichen Zeit kann ich Begegnungen nicht ganz ausschließen, doch es war eine Hilfe und Bestätigung für mich, hier diese beiden Gedanken zu lesen: „Lass Dich nicht ausbremsen!“ und: „Je öfter Du einen Schritt wagst, desto leichter und schöner wird er.“ Mir begegnenden Menschen nicke ich freundlich zu, ich grüße sie und fahre nun gelassen weiter. Ich habe noch nie unfreundliche oder gehässige Kommentare gehört. Ich nehme das als Hinweis, dass Nacktheit durchaus toleriert wird, sofern sie nicht provozierend wirkt. – Danke für die hilfreichen Gedanken! –

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    • Lieber Neunauge, wir können Deine Erfahrungen mehr als bestätigen: Gerade auch textilfreie, sportliche Aktivitäten (seien es Schwimmen, Wandern, Radfahren, Reiten o.ä.) haben einen enorm positiven Einfluss auf unser Gesamtbefinden. Deswegen ermutigen wir auch immer wieder, nicht nur mal auf der Liege am Strand oder in der Sauna die Kleidung wegzulassen. Auch Deine zweite Erfahrung teilen wir absolut: Nacktheit in der Natur wird quasi nie als anstößig gewertet (und stellt auch keine Ordnungswidrigkeit dar), wichtig ist hierbei nur, sich so zu verhalten wie Du es beschreibst: Ein Naturist will seine Nacktheit nicht zur Schau stellen, provozieren oder gar sexuell erregen, sondern sie ist ein Lebensstil im Einklang mit der Natur. Daher ist es z.B. ratsam, Wege in einsameren Naturgebieten zu wählen und im Falle von Begegnungen freundlich zu grüßen und entspannt zu bleiben. So empfehlen wir eigentlich auch keine Nachtwanderungen für Einzelpersonen, da man die Nacht meist damit verbindet etwas verbergen zu wollen, man im Dunkeln eine Person deutlich schlechter erkennen kann und so viel eher Missverständnisse auftauchen können. Als echte Hilfe möchten wir daher auch das Wandern, Laufen oder Radeln in einer Gruppe vorschlagen. Fast in jeder Region gibt es hier regelmäßige Veranstaltungen der FKK-Sportverbände. Begegnungen sind so für den einzelnen noch weit entspannter und können auch seitens der Polizei direkt eingeordnet werden, falls ein übereifriger Zeitgenosse aus Unkenntnis meint eine Ordnungswidrigkeit anzeigen zu müssen.

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  5. Vielen Dank für Eure ermunternde Antwort.- Seit fast 10 Jahren kann ich auch innerhalb einer Gruppe nackt Sport betreiben und dies auf vielfältige Weise: Nacktyoga, Nacktwanderungen, nackt Fahrradtouren unternehmen. Im Laufe dieser Jahre hat sich eine Gruppe nacktsport-liebender Menschen etabliert, die die wunderschöne Flussauen- und Gebirgslandschaft südlich und nördlich von München nackt erleben möchte und das ganze Jahr über sich regelmäßig zum Nacktyoga trifft. Die Vorzüge einer Gruppe – und mag sie manchmal auch klein sein -, habt Ihr ja geschildert. Die Balance zwischen natürlichem Selbstbewusstsein und rücksichtsnehmender Zurückhaltung lässt das Erleben der Natur erst so intensiv werden, wie es eigentlich nur nackt möglich ist.

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